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Unterschriften-Sammlung läuft - 2000 in der ersten Woche !

Heiko Weiershäuser 13.10.2019

Was für eine tolle Reaktion der Menschen in Wolfhagen und Umgebung in der ersten Woche der Unterschriftensammlung, bilanziert die Vorsitzende des Förderverein Kreisklinik Wolfhagen e.V., Klaudia Kälber, wir sind einfach überwältigt.

Vorstandsmitglied Heiko Weiershäuser, bei dem alle Listen zusammenlaufen, ergänzt: bei mir gehen mittlerweile täglich volle Listen ein. Allein gestern haben freiwillige Unterstützer aus der Bürgerschaft von sich aus fast 1000 Unterschriften vor dem Herkules-Markt in Wolfhagen gesammelt.

 

Das bedeutet, dass wir damit in der ersten Woche schon über 2000  Menschen zur Unterschrift bewegen konnten. Sie alle fordern: Jetzt umdenken – Alternativen prüfen!

Dabei ergaben sie in den Gesprächen 3 Gruppen von Menschen. Während viele sofort unterschrieben haben, meinten die einen, es sei sowieso alles schon geschehen und man könne nichts mehr ändern. Das Urteil des Landgerichts jedoch beweist genau das Gegenteil, man kann etwas dagegen machen. Andere wiederum meinten, mit dem Urteil sei ja jetzt alles wieder gut und die Schließung sei vom Tisch. Auch dem ist nicht so, sagt Vorsitzender Dieter Schrader, wir müssen unvermindert weiterkämpfen.

Wir erfahren dabei auch eine enorme Unterstützung durch die Wolfhager Geschäftsleute. Es gibt kaum noch Geschäfte, die nicht bei der Sammlung mitmachen. Egal, ob nun Apotheke, Arztpraxen, Tankstelle, Bank, Sportverein, Fitness-Studio, Einzelhandel oder Restaurants – überall wird gesammelt. Nächste Woche kommen dann noch die Ortsvorsteher und Kindergärten hinzu und mit der Schule wollen wir jetzt nach den Ferien auch Kontakt aufnehmen.

Diese Solidarität sollte für den GNH-Vorstandsvorsitzenden ein deutliches Zeichen sein. Herr Dr. Knapp sollte als Wolfhager Junge nochmal in sich gehen, so Wolfgang Hanske, weiterer Vorsitzender des FKk, und gemeinsam mit uns und dem Landrat ernsthaft nach Alternativen suchen. Ob nun Möglichkeiten einer Spezialisierung der Klinik oder Aktionen gegen den Wegfall des Sicherungszuschlages – wir stehen für alle ernsthaften Bemühungen zur Sicherung unserer Klinik zur Verfügung.

Und dass wir dabei auch etwas erreichen können, zeigen die 300.000€, die wir bei der Geburtshilfe-Schließung damals bei Stadt und Kreis binnen weniger Wochen „flüssig machen“ konnten. Sprechen sie mit uns, offen und auf Augenhöhe, und wir helfen nach Kräften, so die 4 Vertreter des FKk e.V.